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Andy Rauhut

Professor │ Netzwerker │ Neulandentdecker #spirituell #verbunden #handfestdurchdacht  Theologie. Ethik. Zukunft. Kirchenentwicklung

Ein paar Worte zu mir...

Ich bin Andreas Rauhut – Theologe, Forscher, Hochschullehrer und leidenschaftlicher Entdecker kirchlicher Zukunft. Mein Weg in die Theologie begann nicht mit fertigen Antworten, sondern mit einer großen Neugier: Wie können Glaube, Kirche und Theologie in einer Welt relevant bleiben, die sich rasant verändert?

Studiert habe ich Theologie unter anderem in Kiel, Gießen und Leuven. Schon früh haben mich interkulturelle Perspektiven fasziniert – deshalb führte mich mein Weg auch in internationale Kontexte, etwa in die USA und nach Südafrika. An der Humboldt-Universität zu Berlin habe ich promoviert und meine Dissertation zur globalen Gerechtigkeit im Gespräch zwischen christlicher, afrikanischer und konfuzianischer Ethik mit summa cum laude abgeschlossen. Seitdem begleitet mich die Frage, wie Gerechtigkeit, Gemeinschaft und Spiritualität zusammengehören.

 

In Forschung und Lehre bewege ich mich bewusst zwischen Theorie und Praxis. Ich arbeite zu Sozialethik, Migration, globaler Gerechtigkeit sowie zu Kirchen- und Gemeindeentwicklung. Besonders interessiert mich, wie Kirche nach der Entkirchlichung wieder vital werden kann – nicht durch nostalgische Rückblicke, sondern durch mutige Experimente. Dieses Interesse prägt auch meine aktuelle Habilitationsarbeit zur „vitalen Kirche nach der Entkirchlichung“.

Neben der Wissenschaft bin ich ordinierter Pfarrer und engagiere mich in kirchlichen Innovationsprojekten. Als Mitbegründer von REFO-Moabit – Kirche im Kiez erlebe ich, wie Kirche neu Gestalt annehmen kann: mitten im Stadtteil, nah an den Menschen, offen für Zweifel und Hoffnung gleichermaßen. Kirche verstehe ich dabei als Resonanzraum – einen Ort, an dem Menschen aufatmen, fragen, glauben und gestalten dürfen.

 

Nach mehreren Stationen als Professor und Lehrbeauftragter unter anderem in Berlin, Erfurt und Jena lehre ich heute Theologie mit dem Ziel, Studierende nicht nur klug, sondern auch mutig zu machen. Mein Antrieb ist einfach: Ich möchte Theologie so betreiben, dass sie dem Leben dient, Orientierung gibt, Menschen verbindet und Lust auf Zukunft macht.
Das alles geschieht dort, wo Gott selbst Anfang, Mitte und Ziel von allem ist.

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